Es ist bekannt, dass aggressive und depressive Menschen einen hohen Gehalt an Omega-6 Fettsäuren, insbesondere Arachidonsäure (“AA”) in den Membranen ihrer Blut- und Gehirnzellen aufweisen. Der Gehalt an Omega-3 Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, ist bei diesen Menschen sehr gering. Damit das Gehirn in der Lage ist, Informationen schnell zwischen seinen Billionen von Zellen zu verschicken und zu verarbeiten, benötigt es u.a. Cholesterin und vor allem die hochungesättigten Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren.

Mit der Zeit altern (oxidieren) diese Fettsäuren und verlieren dadurch ihre Funktionalität, was zu einer verringerten Hirnleistung bzw. zum Gedächtnisverlust führen kann. Um dieser natürlichen Alterung der Gehirnzellen entgegenzuwirken, ersetzt unser Körper die “verbrauchten“ und „gealterten“ Fettsäuren (und Cholesterin) durch frische, die wir aus der Nahrung aufgenommen haben. Dieser Austausch erfolgt mehrmals pro Tag. Das dafür benötigte Cholesterin wird direkt im Gehirn erzeugt. Daher ist es unabhängig vom Cholesteringehalt unserer Nahrung. Die Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren können aber nicht von unserem Körper selber hergestellt werden. Wir können sie nur über unsere Nahrung erhalten. Da viele unserer biologisch-chemischen Prozesse mit dem Alter langsamer und ineffizienter werden, ist es sehr wichtig, dass wir mit zunehmendem Alter besonders darauf achten, genügend Omega-3 Fette (EPA und DHA) täglich aufzunehmen. Dies kann helfen, viele altersbedingte Erkrankungen, wie z.B. Gedächtnisverlust, Depression, Arthritis, Herzkreislaufbeschwerden und mehr zu verhindern, oder aber zumindest, deren Symptome zu lindern.

Wenn unsere Nahrung zu reich an der entzündungsfördernden Omega-6 Arachidonsäure (AA) ist und zugleich nicht ausreichend entzündungshemmende Omega-3 Fettsäuren wie die EPA und DHA zur Verfügung gestellt wird, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit an einer chronischen Entzündung, auch der Gehirnzellen, zu erkranken. Zudem sind EPA und DHA unerlässlich, um bestimmte Neurotransmitter, das sogenannte Dopamin und Serotonin, auszuschütten. Beide Neurotransmitter spielen eine entscheidende Rolle zur Aufrechterhaltung des emotionalen Gleichgewichts. Dopamin stellt sicher, dass wir positive Wahrnehmungen haben können, während das Serotonin eine Vielzahl an emotional ausgleichender Wirkungen hat. Es ist auch bekannt als das „Anti-Stress Hormon“. So unterbricht es die aggressionsauslösende Adrenalin-kaskade, es kann in Melatonin (unser „Einschlafhormon“) umgewandelt werden, es wirkt anti-depressiv, erhöht die Motivation, verringert das Schmerzgefühl und ist ein wichtiger Regulator unseres Appetits. Sinkt der Omega-3 Gehalt in unserer Nahrung und folglich damit der Serotoningehalt, so kann dies zu Depressionen, Lustlosigkeit, Schlafstörungen, Hyperaktivität und zu vielen anderen Symptomen führen.

Zahlreiche Studien konnten in den letzten Jahren eindeutig die positiven Wirkungen von Omega-3 Fettsäuren bei der Behandlung von verschiedenen depressiven Störungen bei Erwachsenen und Kindern zeigen. Eine interessante epidemiologische Studie konnte von Hibbeln et.al. konnte bereits 1998 zeigen, dass in den Ländern, wo mehr Fisch gegessen wird (wie in Japan oder Korea), wesentlich weniger Menschen unter Depressionen leiden, als in den Ländern, wo traditionell wenig Fisch gegessen wird (z.B. in Deutschland). Fisch, insbesondere fetter Fisch, wie Lachs, Makrele, Anchovis und Sardinen sind die wichtigsten Omega-3 Nahrungsquellen für den Menschen. Die Japaner essen durchschnittlich 67 kg Fisch pro Jahr während die Deutschen gerade auf 13 kg kommen. Von diesen 13 kg sind die meisten Fische aber sogenannte “weiße Fische” wie Forelle, Kabeljau, Dorsch, usw., die nur sehr geringe Omega-3 Gehalte aufweisen.

Zur Behandlung von depressiven Zuständen werden oft Medikamente eingesetzt, die 5-Hydroxytryptophane enthalten. Diese Substanz dient dazu den Serotoningehalt im Gehirn zu erhöhen. Eine Kombination dieser Therapie mit insbesondere EPA- sowie EPA+DHA-reichen Nahrungsergänzungsmitteln ist ein sehr effizienter Weg die Symptome der Depression in den Griff zu bekommen oder zumindest zu lindern. In vielen Fällen, wie beispielsweise bei der manischen Depression und bei der melancholischen Depression, genügt bereits schon die nebenwirkungsfreie Omega-3 (EPA& DHA) Zufuhr, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Wichtig scheint jedoch die Dosis zu sein. Es sollten mindestens 1g bis 2g (1000-2000 mg) EPA pro Tag eingenommen werden. Eine Studie deutet darauf hin, dass männliche depressive Raucher nicht so gut auf die EPA-Therapie reagierten wie Nichtraucher.

 

 

 

Häufigkeit von Depression in % der jeweiligen Bevölkerung und durchschnittlicher Fischverzehr pro Kopf und Jahr.

 

In einer anderen Studie wurden eine Gruppe mit 48 depressiven Patienten, die eine tägliche Dosis von 2g EPA über einen Zeitraum von 8 Wochen erhielten, mit einer Patientengruppe verglichen, die ein übliches pharmakologisches Antidepressivum erhielt. In der Studie kam man zu dem Ergebnis, dass kein signifikanter Unterschied in der Wirkung zwischen einem pharmakologischen Antidepressivum und EPA zu finden war. Das Fazit der Forscher war:  „…da EPA ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel ist, könnte es von den Patienten besser akzeptiert werden, als das pharmakologische Arzneimittel …“.

 

Postpartum Depression

Da der Fötus während der Schwangerschaft und den ersten 12 Monaten der Stillzeit große Mengen an DHA für den Aufbau seines Gehirns, Augen und Nervensystems benötigt, und die einzige DHA-Quelle die Mutter ist, werden die DHA-Reserven der Mutter während dieser Zeit stark strapaziert. Das bei weitem wichtigste DHA-Reservoir der Mutter ist ebenfalls deren Gehirn. Bekommt die Mutter während dieser Zeit nicht genügend DHA über ihre Nahrung, so wird die DHA aus dem Gehirn der Mutter an das Kind weitergegeben. Dies führt zu einem Mangel vor allem an DHA, aber auch EPA, im Gehirn der Mutter und somit zu einem Mangel an Serotonin. Dies wiederum ist einer der Gründe für die verhältnismäßig oft eintretende Postnatale Depression bei Müttern.

Stünde während der Schwangerschaft nicht ausreichend DHA für die Entwicklung des Gehirns und der Augen des Fötus zur Verfügung, so hätte dies dramatische Folgen für das Kind. Mit der Geburt endet aber noch nicht der hohe Bedarf an DHA für das Kind. Die Entwicklung des Gehirns und der Augen dauert noch ein ganzes weiteres Jahr an (Stillzeit). Während dieser Periode bekommt das Kind die nötige DHA aus der Muttermilch der Mutter. Natürliche Muttermilch enthält DHA und EPA in einem Verhältnis von etwa 4:1.

Es ist wichtig, dass während der Stillzeit die Mutter genügend DHA und EPA durch ihre Nahrung aufnimmt. Daher wird häufig der Mutter empfohlen, während der Stillzeit viel fetten Fisch zu essen und/oder Nahrungsergänzungsmittel reich an DHA einzunehmen. Dies ist nicht nur für die normale Entwicklung des Neugeborenen gut, sondern auch für die Aufrechterhaltung ihrer DHA-Depots in ihrem Gehirn und damit für ihr emotionales Gleichgewicht (siehe oben). Da wie bereits erwähnt, natürliche Muttermilch ein Verhältnis der DHA zu EPA von etwa 4:1 enthält, sollte die stillende Mutter darauf achten, dass ihr DHA-Nahrungsergänzungsmittel ebenfalls ein solches Verhältnis aufweist (z.B. die

„dha-femme550“ Kapseln www.beps-shop.com). Während des letzten Drittels der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte die Mutter mindestens 250-500 mg DHA + EPA pro Tag aufnehmen.

 

Manische Depression (“Bipolare Depression”)

Manische-, bzw. bipolare Depression ist eine Krankheit, die bis zu 4% der Erwachsenen betrifft. Während der letzten Jahre wurde in den entwickelten Ländern ein deutlicher Zuwachs dieser Krankheit bei Kindern und Jugendlichen festgestellt. Die Krankheit zeichnet sich dadurch aus, dass die betroffenen Personen zwischen grenzenloser Euphorie und dann tiefster Depression schwanken. Während der depressiven Phase haben diese Personen ein erhöhtes Risiko, sich selbst zu verletzen oder sich sogar das Leben zu nehmen. Nach ein paar Stunden oder Tagen der Depression gelangen diese Personen wieder in eine euphorische Phase. Menschen, die unter dieser Art der Depression leiden, haben in der Regel eine sehr geringe Konzentration an Omega-3, Omega-6 und Cholesterin in ihrem Blut. Viele von ihnen zeigen auch ein ungewöhnlich aus dem Gleichgewicht geratenes Verhältnis von EPA  zu AA (Arachidonsäure). Ihr Blut enthält viel zu viel Omega-6 (AA) im Verhältnis zu Omega-3 (EPA). Diese Personen sprechen in der Regel sehr gut auf eine tägliche Einnahme an EPA-reichen Nahrungsergänzungsmittel an (z.B. „rTGpur1000“, „pur3“ und „Fitness Complex“  www.beps-shop.com ). Studien zeigten das gute Ergebnisse ab etwa 2g EPA pro Tag erzielt wurden.

 

Depression und Alkoholismus

Ungefähr jeder zweite Alkoholiker leidet an Depressionen. Bei Alkoholikern erscheinen diese depressiven Symptome oft in Verbindung mit aggressivem Verhalten, da der Alkohol den DHA Gehalt des Gehirns vermindert, was zu einer Verlangsamung des Informationsflusses zwischen den Gehirnzellen führt. Das Denken wird langsamer und schwieriger. Das soziale Verhalten mit Mitmenschen wird schwieriger.  All dies frustriert die betroffene Person, was wiederum zu vermehrten Aggressionen führt.

Die oben diskutierten negativen Einwirkungen von Alkohol auf unser Gehirn und Verhalten erklären auch, warum schwangere Frauen auf jeden Fall auf Alkohol verzichten sollten. 90% des Gehirns werden bereits im Mutterbauch aufgebaut. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft schädigt nicht nur Hirnstruktur und intellektuelle Leistungsfähigkeit des Kindes, sondern kann auch zu körperlichen Behinderungen führen.

Alkoholikern sei geraten möglichst auf jeglichen Alkohol zu verzichten. Zur teilweisen Kompensierung des DHA-Verlustes im Gehirn kann Alkoholikern geraten werden, mindestens 1,200-1,700 mg EPA+DHA pro Tag aufzunehmen. Diese Menge an EPA+DHA enthält etwa 1 Teelöffel „Fitness Complex“ von Beps Biopharm S.L. (www.beps-shop.com). Dieses Omega-3 Öl enthält zudem einen natürlichen Extrakt der Schisandrabeeren. Die Schisandrafrüchte werden seit über 2000 Jahre bereits in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zur Entgiftung der Leber und zur allgemeinen Leistungsförderung erfolgreich eingesetzt.

 

Angststörungen und Prüfungsangst

Unter Angststörung leiden etwa 18% der US Bevölkerung. Das sind etwa 16 Millionen Menschen nur in den USA. In Europa sind es ähnliche Zahlen. Mit zunehmenden Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit deutlich zu, an einer Angststörung zu leiden. Diese Angstzustände in Kombination mit Depressionen führen oft zu suizidalem Verhalten.

Ein häufig gemeinsames Merkmal der Personen, die unter Angstzuständen leiden, ist deren geringe Konzentration an Omega-3 Fettsäuren in ihren roten Blutkörperchen und Organen. Diese Personen werden oft mit pharmakologischen Antidepressiva behandelt – die z.T. ernste Nebenwirkungen haben können. Dieser Personengruppe könnte häufig bereits mit natürlichen konzentrierten Omega-3 Nahrungsergänzungsmitteln geholfen werden - ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Studien belegen, dass EPA+DHA den Gehalt an Corticotropin-freilegende Hormone in unserem Zentralen Nerven System (ZNS) verringern. Dieses Hormon ist maßgeblich an der Kontrolle unseres aggressiven Verhaltens und unserer Angst beteiligt. Es wurde festgestellt, dass wenn der Gehalt an EPA+DHA in unserem Körper sehr gering ist, dann werden mehr Hormone ausgeschüttet, die Aggressionen und Angstzustände herbeiführen.

 Selbst im Bereich der Prüfungsangst bei Studenten und Schülern hat sich gezeigt, dass eine regelmäßige Einnahme von EPA+DHA sich sehr positiv auf deren Leistungsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, gesunden Schlaf und die Verringerung ihrer Prüfungsangst auswirken kann.

 Ein Nahrungsergänzungsmittel wie „Fitness Complex“ von Beps Biopharm S.L. (www.beps-shop.com) enthält z.B. in nur 1 Teelöffel Öl über 1000mg EPA+DHA und zudem etwa 200 mg eines natürlichen Extraktes der asiatischen Schisandrabeere. Diese kleine, bittere, rote Frucht ist nicht nur für seine leberentgiftende, sondern auch für seine adaptive Wirkung bekannt.

Verschiedene Studien belegen, dass die adaptiven Eigenschaften der Schisandra Frucht und die omega-3 Fettsäuren EPA + DHA die allgemeine Stressresistenz erhöhen und Angstzustände verringern können.